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Was ist Fechten?


Fechten: Ein Sport, der fasziniert - und Körper und Geist trainiert
Sobald das Wort Fechten fällt, läuft bei vielen ein historischer Film vor dem inneren Auge ab: Sie denken an Mantel und Degen, an die drei Musketiere und Action voller Spannung und Dramatik. Und oft fließt dabei auf der Leinwand auch Blut.
Spannend, sehr spannend ist Fechten allerdings auch heute. Doch bei der eleganten modernen Variante des Klingensports fließt nun wirklich kein Blut mehr. Ganz im Gegenteil: Fechten ist sogar eine ausgesprochen ungefährliche und gewaltfreie Disziplin. Dafür macht sie um so mehr Spaß.

Bestens geschützt durch modernste Ausrüstung
High-Tech-Materialien sorgen dafür, dass bei aller Dramatik der Duelle mit den klirrenden Klingen alle Beteiligten bestens geschützt sind. Da, wo's drauf ankommt. So tragen die Fechtsportler von heute einen Spezialanzug aus Kevlar – demselben Hochleistungs-Werkstoff, aus dem im übrigen auch schuss-sichere Westen hergestellt werden. Dementsprechend ist diese Schutzkleidung gut in Schuss. Insbesondere auch die hochstabile Fechtmaske, die das Gesicht beschirmt und immerhin Stöße bis zu einer Stärke von 1.600 Newton aushält. Und die Hand jedes Aktiven wird durch einen robusten Fechthandschuh geschützt.

Die verschiedenen Waffen beim Fechten
Gefochten wird entweder mit einem Florett, einem Säbel oder einem Degen. Jede dieser Waffen ist mit einer Anlage verbunden, die prompt anzeigt, wenn beim Wettkampf der beiden Fechter ein Treffer fällt – und für wen dieser Treffer gewertet wird.
Das A und O bei diesem Sport: Man versucht, seinen Gegner mit der Waffe zu treffen – ohne selber getroffen zu werden. Beim Florett-Fechten zählt ein Treffer nur, wenn man den Kontrahenten am Rumpf berührt – und beim Säbel nur, wenn der Stoß oberhalb der Gürtellinie platziert wird. Hingegen zählt allein beim Degen-Fechten jeder Körper-Treffer am gegnerischen Sportfreund.
Wie wird im Fechtsport gewertet? Für jeden Treffer bekommt man einen Punkt. Und natürlich gilt auch hier: Wer die meisten Punkte erzielt, der gewinnt.

Was man übers Fechten noch wissen sollte
Ein guter Fechter ist schnell, konzentriert und reaktionsstark. Diese Qualitäten werden schon beim obligatorischen Aufwärmtraining gefördert, das jeweils etwa 25 Minuten dauert. Ein Tipp: Wer Fechtunterricht nehmen möchte, sollte sich beim Verein, ob es aktuell möglich ist, die Fechtausrüstung dort auszuleihen. Denn eine komplette Fechtausrüstung ist nicht billig: Sie kostet neu um die 500 Euro (eine gebrauchte etwa die Hälfte.).

Mehr Informationen zu dieser interessanten, aktiven und faszinierenden Sportart gibt’s bei:
Lena Bünk, Tel. 02152 - 910699 (Organisation u. Jugendbereich)
Martin Schott, Tel. 02151 - 73 67 85 (Erwachsenenbereich)