Ich habe mit meinem Sohn (jetzt 22 Monate alt) vor einigen Wochen den ersten Turnkurs angefangen. Anfangs war er noch sehr schüchtern und traute sich kaum, mitzumachen. Obwohl er sonst sehr bewegungsfreudig ist, musste er sich erst an die Situation mit anderen Kindern im überschaubaren Übungsraum am Hülser Weg gewöhnen. Dies ist inzwischen ganz anders geworden. Er freut sich schon am Mittwochmorgen nach dem Aufstehen, wenn ich sage, dass wir zum Turnen fahren. Mittlerweile kommt er gut mit den anderen Kindern zurecht und erste Kontakte entstehen. Die Kinder geben sich gegenseitig Bälle an oder laufen hintereinander über eine Bank, die Atmosphäre ist sehr angenehm. Und mein Sohn erkundet gerne die immer anders aufgebauten Geräte, Bewegungsangebote und Zusatzanregungen, die Uschi jedes Mal anbietet. Leise Musik läuft im Hintergrund und man kann sich ein wenig mit den anderen Eltern austauschen – wenn man nicht gerade wieder hinter seinem Kind herflitzt, das mittlerweile immer sicherer an den Geräten wird, Balancieren und Klettern übt, auf eine Matte springt, sich mit Genuss in ein Bällebad oder ein Bad mit Korken legt. Es ist schon erstaunlich, welche Entwicklung man in den wenigen Wochen sehen kann. Motorisch sind die Kinder jetzt viel fitter, aber auch das Miteinander mit Gleichaltrigen wird gefördert. Besonders gerne mögen die Kinder das gemeinsame Singen am Anfang und am Ende jeder Turnstunde. Auch mein Sohn sitzt gerne in der Abschlussrunde und versteckt entsprechend dem Liedtext seine Ohren, patscht mit den Händen auf den Boden oder wippt mit. Für uns hat sich der Kurs sehr gelohnt und wir werden auch den nächsten mitmachen – dann für Kinder ab 2 Jahren in der großen Turnhalle.
Sandy Willems-van der Gieth
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Meine beiden Söhne (1,5 und 4 Jahre) besuchen die Turnkurse des Kempener TVs und ich möchte an dieser Stelle kurz von meinen Erfahrungen damit berichten. Der Kleine ist motorisch sehr fit und freut sich auf jeden FR, wo es wieder zu Uschi's Turnkurs geht. Dort balanciert er, spielt mit Bällen, überwindet kleine und große Hindernisse, übt ganz aktuell das Hüpfen, steigt die Sprossenwand hoch und hinunter (seine Lieblingsdisziplin :-)) uvm. Sicher könnte man einwenden, dass Kinder in diesem Alter ähnliche Dinge auch auf Spielplätzen einüben können, aber ein regelmäßig stattfindender Turnkurs bietet auf jeden Fall mehr!! In diesem Alter interessieren die Kleinen sich auch schon sehr für ihre Altersgenossen, beobachten und lernen voneinander. Vielleicht wird hier sogar schon der Grundstein für eine lange Freundschaft gelegt. Auch die gemeinsamen Sing- und Bewegungsspiele prägen sich tief bei den Kindern ein. Kein Tag vergeht, an dem nicht die Melodie von "Entchen in der großen Stadt" usw. gesummt wird. Auch für mich als Mutter ist der Austausch mit anderen Eltern schön, denn bei den Kleinkinderkursen ist es nicht überfüllt und es findet sich immer kurz Zeit, sich zu unterhalten. Die ersten Verabredungen außerhalb des Kurses sind jedenfalls schon abgemacht... Mein Großer ist seit einigen Wochen in der DO-Gruppe von Uschi (15-16 Uhr) für Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren. Für ihn ist es absolut wichtig, mehr Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten zu entwickeln, motorisch fitter zu werden, Grenzen zu überwinden, seine Schüchternheit zu "besiegen". So etwas geschieht nicht von heute auf morgen, aber durch den Spaß an der Sache, die Regelmäßigkeit der Kurse und die freundliche Art von Uschi und ihren "Helfern" sieht man bereits jetzt kleine Fortschritte. Die Kinder können an verschiedenen Stationen alle möglichen Fähigkeiten einsetzen, aber auch rennen, spielen, einander helfen usw. Für meine Kinder ist das wöchentliche Turnen eine Selbstverständlichkeit und sie werden mit den Gegebenheiten in Turnhallen und im Umgang mit anderen Kindern vertraut gemacht. Den einzigen Minuspunkt, den ich verteilen würde, möchte ich nicht verschweigen. Leider ist die Kindergruppe am DO sehr groß, weil das Turnen bei Uschi so beliebt ist. Die Kinder könnten noch sehr viel mehr von dem Angebot profitieren, wenn wesentlich mehr Kursleiter/Helfer mitmachen würden. Leider gibt es dafür scheinbar nicht genug Interessenten. Vielleicht könnte man hierfür künftig Anreize schaffen? Ich kann Uschi und ihren "Helfern" jedenfalls nur danken, dass sie solche Kurse engagiert, mit Fachwissen und vor allem mit einer großen Portion Herzlichkeit anbieten!!!
Mona Goertz
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Kinderturnen bis 6 J. / Eltern-Kind-Turngruppen
Wir sind ein Team von Übungsleiterinnen mit mehrjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Bewegungserziehung von Klein- und Vorschulkindern. Selbst als Mütter haben wir die verschiedenen Entwicklungsstufen/phasen bei unseren eigenen Kindern bereits erlebt. Dieses Wissen geben wir mit Freude weiter und schulen bzw. fördern ihre Kinder auf spielerische Weise. In den Übungsstunden sprechen wir verschiedene Fähigkeiten bzw. Entwicklungsstufen der Kinder an und bieten immer wieder Möglichkeiten, dieses auszuprobieren und zu erfahren. Die Bewegungseinheiten sind klar strukturiert (mit z. B. Begrüßungslied/Warming-up-Spiel, angeleitetem oder freiem Turnen, Schlusskreis oder Schlussspiel), so dass die Kinder sich bei den meistens themenbezogenen Turnstunden schnell angesprochen fühlen. So sind wir mal im Dschungel, auf dem Bauernhof, in der Villa Kunterbunt, auf einer Ritterburg ... oder geben der Stunde einen Schwerpunkt, z.B. alles, was rund ist oder Gleichgewichtsschulung ... – Möglichkeiten gibt es viele.
Wer Lust bekommen hat, kommt einfach mal in die Halle und stellt beim Mitmachen schnell fest, ob sich das Kind bei uns wohl fühlt. – Wir freuen uns auf Euch!!!
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...nach dem Prinzip der Bewegungserziehung
„In Bewegung sein – ein Grundbedürfnis des Kindes!“
Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Sie wollen klettern, springen, toben, tanzen, singen und noch vieles mehr. Ein Kind lernt beim Spielen aus der Lust an der eigenen Bewegung. Es spielt jedoch nie, um zu „lernen“ oder gar zu „arbeiten“, sondern, weil es Freude an seiner Tätigkeit, an seiner Bewegung hat und sammelt so wertvolle Erfahrungen und Fähigkeiten. Um dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder entgegenzukommen, werden gemeinsam kindgerechte Bewegungslandschaften/ Krabbelecken aufgebaut. Ziel ist die Förderung der freien und spontanen Aktivität des Kindes, welche die Eltern durch ihr Begleiten und Mitspielen unterstützen. Das Kind kann seinem eigenen, individuellen Entwicklungs-, Bewegungs- und Entdeckungsdrang nachgehen. Hierbei steht die eigene Selbstbestimmung und die Förderung seiner Selbständigkeit im Vordergrund.
Es werden viele Wahrnehmungsbereiche angesprochen: So spielen die Kinder mit einem Glockenball, um ganz unbewusst die auditive Wahrnehmung zu fördern. Visuell sind es z. B. Fingerspiele, bunte Schwämme und Bälle oder auch schon einmal Seifenblasen. Bei den Allerkleinsten wird großen Wert auf das Taktile gelegt, denn sie nehmen die meisten Dinge durch Fühlen, Begreifen, Ertasten wahr. Um ihren Gleichgewichtssinn zu erfahren, werden die Kinder von ihren Eltern in Handtüchern geschaukelt oder sie legen sich auf einen mit Luftballons gefüllten Kissenbezug......
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